Strom aus Sonnenlicht hat etwas sehr intuitives. Die Sonne ist stark, man braucht nur die richtigen Zellen, die Sonnenlicht in Strom umwandeln. Ich bin ein Freund der Sonne, wohne in einem Haus mit Flachdach, nun produzieren wir Strom. Von der Idee bis zur Inbetriebnahme.
Foto: Steamtalks
Verbrauch und Produktion: Eine vierköpfige, energetisch durchschnittliche Familie hat einen Jahresstromverbrauch von 4500 kw/h oder 4,5 MegaWatt. Die Solarzellen auf dem Dach könnten bzw. sollten 5000 kW/h liefern. Das macht emotional unabhängig, das Haus wird ein wenig autark. Das Dach ist plötzlich ein Energiefeld, wir sind Stromproduzenten. Verführerisch. Man rechnet, dass bei der Stromproduktion aus fossilen Rohstoffen pro Kilowattstunde 0,7 kg Co2 entstehen. Produzieren die photovoltaischen Panele wie vorgesehen, ergibt sich eine jährliche Co2-Einsparung von 3,5 Tonnen.
“Wir haben ein Verteilungsproblem”, sagen manche zu Recht. Meinen Gehälter, Einkommen und Vermögen. “Die Manager” verdienen zu viel, “die Lokführer”, “die Briefträger” zu wenig. Diskutiert wird die Rolle des Gesetzgebers, ob er einen Rahmen vorgeben sollte oder könnte. Eine Vereinbarung würde Obergrenzen und Mindestansprüche beinhalten, die Welt wäre einfach, die Entlohnung im Rahmen.
Aber der einfache Weg mit dem einfachen Katalog ist Wunsch, nicht von dieser Welt. Von oben herab und von aussen wird es nichts. Noch fehlen Kriterien für die faire Entlohnung von Managern, kennt keiner ein objektiv angemessenes Salär für Fußballspieler, Rennfahrer, Fotografen oder Sternchen. Steamtalks hat einen Vorschlag.
Dichtung küßt Wahrheit. Erstaunlich: Selten stimmen Erwartung und und Wirklichkeit überein; ich hatte hohe Erwartungen an das iPhone. Es liefert mehr und überrascht.
Angela Merkel ist in Indien - zusammen mit Forschungsministerin Schavan und einer großen und prominent besetzten Delegation - und natürlich ermuntert sie die indische Industrie in Deutschland zu investieren, natürlich bietet sie deutsche Investitionen, Technologie und Know how an, natürlich spricht sie über Klimaschutz. Und propagiert eine Weltformel für die Umwelt!
Armin hat mir ein Audio-Stöckchen zugeworfen. Wenn ich das richtig zurückverfolgt habe, geht es um eigene Musik. Nun ich kenne viel Musik, die etwas eigen ist; aber hierzu sind mir zwei Sündenaus uralter Zeit eingefallen. Ich reiche weiter an den genialen b@ss…
Eva-non-grata-Herman ist untergegangen, anschließend abgetaucht. Auch Johannes B. Kerner ist nicht ohne Fehl und Tadel. Ja, er hat den quotenbringenden Eklat befördert, nicht verhindert, was er hätte können. Doktoranden der Medientheorie werden jauchzen, Dissertationen schreiben über Kerners Sendung vom 9. Oktober. Die Gutmenschen reiben sich die Hände, andere reiben sich Augen und Ohren. Die rechtsextreme Szene würde sich wahrscheinlich gerne freuen, hat allerdings keinerlei Anlass und ehrlich, inhaltlich taugt Eva Herman nicht als blondes Gift für die Braunen.
Was war eigentlich das Thema, die Anklage? “Eva Herman hätte sich ein wenig verharmlosend über die Familienpolitik im Dritten Reich geäußert”, so Kerner zu Beginn der Sendung. Und? Freispruch, Euer Fernsehehren!
Die Vision für Indien adressiert der letzte Teil der Rede der indischen Botschafterin, Ambassador Smt. Meera Shankar, bei der Feier anlässlich des 60sten Jahrestages der indischen Unabhängigkeit (15. August 1947). Sehr beeindruckend gesprochen, sehr würdig, Berlin, 4. September 2007, Haus der Kulturen. Die Botschafterin bezieht sich auf die historische Rede von Nehru:
Also ehrlich, wären wir in diesem Moment nicht alle gerne New Yorker oder Oststaatler? Denn jetzt öffnen die Türen, die Bescherung beginnt und für nur 500-600 Dollar (plus 2-Jahres AT&T-Vertrag) könnte man ein iPhone kaufen. Viel Spaß, USA!