Archiv für Dezember 2006

“… dass Männer und Frauen sich nur deshalb unterschiedlich verhalten, weil sie von der Gesellschaft dazu erzogen wurden.” Der Spiegel, 1, 30.12.06, S. 27.

Ein ganzer Artikel zu Gender Mainstreaming und unklar, ob der Autor das Thema kurios oder katastrophal findet, mir wird ganz schummrig vor Enttäuschung: Nein, nicht nur Gesellschaft oder Erziehung, nicht nur erlernt oder erzwungen. Männer und Frauen anders sind!

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Gerade beim Durchblättern des Internet eine wahre Perle gefunden. Bei den Espresso-Beflissenen von “Espressosorten.de” findet man so ziemlich jeden Espresso, den man schon immer mal testen wollte und nicht wusste woher man ihn bekommt.

Optisch sehr ansprechend präsentiert und mit einer prima Suche ausgestattet finden sich sehr hilfreiche Bewertungen und Berichte zu Kaffees, Bezugsquellen, Röstereien, Maschinen und vielem anderen mehr. Selbstverständlich habe ich auch meinen Hauskaffee “Americaff braun” gefunden und begeistert festgestellt, dass die Bewertung des braunen und des goldenen haargenau meinen Erfahrungen entspricht.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für so eine tolle Seite!

…und für alle, die Spaß am Leben haben spielen wir jetzt What’s Going On von Marvin Gaye.

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Montag früh erlag James Brown (73) nur wenige Stunden nach Einlieferung ins Emory Crawford Long Hospital in Atlanta einem Herzversagen.

Foto: Steamtalks

Neulich noch (2005) sah und hörte ich James Brown in Den Haag beim North Sea Jazz Festival, der alljährlichen Hochmesse des Jazz. Die “Statenhall” war brechend voll (10.000 Leute). 15 Minuten nach geplantem Konzertbeginn kam unser holländischer Lieblingsansager (”Welcome op de 30ste editie van het North Sea Jazz Festival…) auf die Bühne, um uns zu sagen, dass das James Brown Konzert sich leider etwas verzögere. James Brown, so hörten wir später, musste kurz vor Beginn der Show nochmal kurz auf die Toilette. Und er bestand darauf, dass ihn sein Fahrer zu diesem Behufe nochmal zurück quer durch die Stadt in sein Hotel fuhr. Vielleicht hatte er keine 50ct mit, so dass er nicht die 48 Toiletten im Kongressgebouwe von Den Haag nutzen konnte. Wir 10.000 warteten…

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Letztens beim Waldspaziergang zwischen Scheidt und Saarbrücken in der Nähe des “Hexentanzplatz”. Von weitem sah es aus wie eine aufgehängte Puppe…

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Foto: Steamtalks

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Auch die Nachbarn beleuchten ihren Vorgarten weihnachtlich - ktischig, sicher - aber wenn man entlang geht, ist das Licht feierlich und warm. Der nächtliche Garten sieht besser aus als ohne.

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Foto: Steamtalks

Lichter sind nicht alles: Wichtig ist natürlich auch der Weihnachtsbaum. Den kann oder sollte man beim nächsten Weihnachtsbaumverkauf erstehen, unbedingt um die Ecke, nicht im Einkaufsparadies.

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Auch die britische Königin Elizabeth II. geht mit der Zeit: Sie veröffentlicht ihre Weihnachtsansprache an den Staatenbund Commonwealth in diesem Jahr auch im Internet als Podcast. Ab Montag, 25.12.2006, 15:00 Uhr steht der Podcast hier zur Verfügung.

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Für die Einen ist es ein Blog, für die Anderen eine Apotheke. Die Wirklichkeit passt sich an oder umgekehrt:

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Foto: Steamtalks

Glück auf! goes Reality.

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…welcher war der schönste Tag in Eurem Leben?

Und für alle, aus denen auch was anderes hätte werden können, spielen wir jetzt “All at Sea” von Jamie Cullum.

inspired by b@ss  und  Radio.Blog
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Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung zum Abschluss des Informatikjahres des BMBF im berliner congress centrum (bcc), 18.12.2006, hielt Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Leiter des DFKI, den Festvortrag über die “Semantische Wende in der Informatik” und Web 3.0.

Die Rede findet man auch als Pressematerial des DFKI und auf den Servern des Informatikjahres. Anbei der Mitschnitt in drei Teilen.

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Das Informatikjahr ist vorbei; die festliche Abschlussveranstaltung fand statt am vergangenen Montag, 18.12., im berliner congress centrum. Ben Becker las eine Kurzgeschichte von Stanislaw Lem “Die Anstalt des Doktor Vliperdius”; er kommt auf die Bühne, spottet vor sich hin, aufgeblasen - mit Hut. Ben Becker liest exzellent. Und ein Blatt nach dem anderen lässt er aus der Hand gleiten und so schweben sie auf die Bühne wie Magnolienblätter.

Foto: Steamtalks

Ben Becker findet sich grandios. In der ersten Reihe sitzt ein Mann und schaut auf sein Handy, vielleicht schreibt er eine SMS, möglicherweise sollte er das auch - Ben Becker unterbricht sich, tritt zwei Schritte zur Seite, entfernt sich vom Mikrofon und sagt voluminös und sonor: “Nun lassen Sie doch mal das Handy! Nicht mal fünf Minuten Zeit für ne Weihnachtsgeschichte”. Er liest weiter und findet sich grandios grossartig. Und natürlich erwartet er das von sich; möglicherweise auch die anderen von ihm.

Aber sein Spott war weder klug noch charmant, seine Zurechtweisung von der Bühne herunter wirkt weder belehrend noch souverän, eher ein wenig peinlich, mehr beleidigt als beleidigend.

Seine Lesung, die war brilliant - und die Kurzgeschichte von Lem sehr lesenswert.

UPDATE: Glück auf! wollte die Bilder bei flickr: Geht doch!

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Im Hauptstadtblog kann man Lichterglanz in den Potsdamer Platz Arkaden sehen.

Und dann für den Freund der Zentralperspektive: Tempelhof illuminiert:

Foto: Steamtalks
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Foto: Steamtalks

Web 2.0 (noch) ganz vorne
Die US-Nachrichtenzeitschrift “Time Magazine” hat eine unkonventionelle Wahl getroffen. Die “Person des Jahres” ist dieses Mal nicht eine berühmte Persönlichkeit, sondern jeder einzelne Internetnutzer. “Mensch des Jahres: Du“, lautet der Titel der jüngsten Ausgabe, die am Wochenende erschien. “Ja, Du. Du beherrscht das Informationszeitalter.”

Von Usern geschaffene Inhalte
Das Magazin begründet seine Entscheidung damit, dass mittlerweile Millionen von Internetnutzern eigene Inhalte für das weltweite Netz schaffen und dem Medium damit zu seinem Erfolg verhalfen. Die wohl bekanntesten Beispiele für Inhalte, die von Nutzern geschaffen werden, sind das Online-Nachschlagewerk Wikipedia und Videoportale wie YouTube.

via T-Online
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Im letzten Tunnelvideo spielte der Weihnachtsmann eine wesentliche aber doch sehr, sehr kompakte Hauptrolle. Nun haben wir ihn noch einmal vor dem Berliner Hauptbahnhof fotografisch eingefangen:

Foto: Steamtalks

Ich bin sowieso ein Weihnachtsfreund - ohne jede konfessionelle oder anti-konfessionelle Ironie. Natürlich als Kind - und besonders der Teil mit dem Geschenke bekommen und auspacken. Und die Geschenke waren auch das Wichtigste, damals, aber in der Erinnerung sind sie es nicht mehr: Da ist es die festliche Atmosphäre, Spannung und Vorfreude, der geschmückte Baum im Wohnzimmer, Kerzengeruch und Wunderkerzen, Weihnachtsteller mit Mandarinen, Schokolade, spät ins Bett gehen und sich auf den nächsten Morgen freuen.

Nun gehöre ich zur Generation 50 minus und sehe den Spass meiner Kinder, freue mich und gönne es ihnen. Und ehrlich: Mir gefallen die Weihnachtsdekorationen! Hausbesitzer sollten günstigen Weihnachtsstrom bekommen, wenn die Lampen vor dem Haus und nicht im Haus geleuchtet haben.

Ja, viele Weihnachtshäuser sehen kitschig aus, genau, aber ich stehe davor und mag die leuchtenden Farben - einfach so und unter Nicht-Beachtung der umwelt-, religions-, integrations- oder wirtschaftspolitischen Kontexte.

Steamtalks wird in den kommenden Tagen einige ausgewählte Highlights der Weihnachtsbeleuchtung aufgreifen. Wir bitten deshalb um Linkspenden zu Weihnachtsdekosinstallationen!

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Nun wird er fünf, der Euro. Alles Gute, lieber Euro und die besten Wünsche für unsere gemeinsame Zukunft!

Ehrlich, am Anfang war es ungewohnt für uns, die keine eigene Erinnerung an die Einführung der DM haben: Neues Bargeld; irgendwie habe ich mich doch etwas heimatlos gefühlt. Die Preise waren halbiert; im Ergebnis schien vieles dann doch viel teurer, lieber Teuro.

Aber von dem Moment an, in dem man in Frankreich mit Euros bezahlen konnte, lief es rund.

Gut, bis zur ersten Gehaltsabrechnung. Das war schon schockierend: Auf einmal verdient man nur noch die Hälfte, aber das war ja dann eben das Ganze. Und die Warenkorbanalyse hatte ergeben, dass nichts teurer geworden war, im Prinzip. Vielleicht mit einigen Ausnahmen z.B. im Restaurant - daran musste man sich eben gewöhnen!

Jetzt steht er hart im Währungsleben und der Dollar wird weich. So ist das nach fünf Jahren.

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Auch Berlin hat Tunnel. In diesem neuen Tunnelvideo spielt kein Scheibenwischer mit, dafür der Weihnachtsmann… aber erst am Ende - und am Anfang des Tunnels ist es taghell.

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