Archiv für die Kategorie: “(Inter)nationale Beziehungen”

Ausserhalb und in der EU

Wöchentlich will Barack Obama ein Video zu seiner Arbeit und seinen Plänen veröffentlichen - immer samstags Presidentcast. Der erste ist da; Obama spricht von seinen Plänen und Zustimmung ist ihm sicher:

Das 825-Milliarden-Dollar-Programm wird erst noch verabschiedet und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden müssen. Aber dann würde die Öffentlichkeit die weitere Entwicklung, die Mittelverwendung in einer beispiellosen Offenheit nachverfolgen können auf Recovery.gov. Die Spannung steigt. Noch sind es Worte. Es sieht so aus, als würden Taten folgen.

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Hoffnungen kann man wecken. Transparenz, Teilhabe und gemeinschaftliches Handeln als Regierungsstil kann man versprechen. Ungewohnt detailliert und präzise beschreibt Obama - gerade drei Tag im Amt - den Anspruch, den wir an ihn und seine Regierungszeit werden stellen können. Das White House Web entwickelt sich zu einem Ort interessanter Gedanken.

Government should be transparent.
Government should be participatory.
Government should be collaborative.

Und wenn dann Taten folgen, sind alle beeindruckt. Ich glaube und hoffe, es geht weiter, wie es beginnt.
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Unmittelbar nach der Amtsübernahme ist die neue White House Webseite zugänglich:
Blog has come to WhiteHouse.gov

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Niemand will mit Raketen beschossen werden. Israels Entrüstung ist allen verständlich, selbst den Gegnern Israels. Gegenwehr ist erwartbar; Verteidigung legitim. Das weiss auch die Hamas. Ein asymmetrischer Krieg ist nicht durch Bombardements, Einmarsch, Bodenkrieg und Häuserkampf zu gewinnen. Das hat die Welt gelernt in Afghanistan, Irak, im Baskenland, in Nordirland, im Libanon. Der Gazastreifen ist so gross wie Bremen (Seine Länge beträgt 40 km, seine Breite zwischen 6 km und 14 km und die Fläche 360 km²).

Wenn ich nicht mit meinem Feind sprechen kann, mein Feind meine Worte nicht hören will, muss ich die Freunde meines Feindes zu Stellvertretern machen, sie veranlassen, für meine Interessen zu sprechen. Erreichbar ist dies indirekt, indem ich den Freunden der Freunde meines Feindes die Möglichkeit gebe auf meiner Seite zu sein. Mache ich mir die Weltöffentlichkeit zum Freund, sind sie es auch. Die Weltöffentlichkeit erreiche ich mit klugen Bildern und weisen Taten.

Klug und weise wäre es, Jets, Schiffe, Panzer und Hubschrauber rund um den Gazastreifen zu positionieren und zu munitionieren, nicht allerdings mit Granaten, sondern mit Farbbomben.

Rot wäre passend. Und dann würde Israel den Gazastreifen und am besten jedes Haus und jeden Platz, jede Brücke mit roter Farbe beklecksen und mit Flugblättern überschütten von Land, von See und aus der Luft. Tagsüber. Und alle Medien, Kameras wären eingeladen und alle Journalisten auch. Jeder Farbklecks hätte ein Einschlag sein können. Offensichtlich sind die militärischen Möglichkeiten. Sie nicht zu nutzen, ist weise; an sie zu erinnern manchmal vielleicht notwendig. So kann man die mit den Feinden befreundeten Familien dazu bringen, an die Gefahren zu denken, ohne Tote und ohne dass die Krankenhäuser voller Opfer sind und übernächtigten Ärzten die Medikamente ausgehen.

Die Kameras, die Bilder, die Kommentatoren wären auf der Seite Israels und damit die Welt - vielleicht würde sich so die Chance eröffnen für direkte Gespräche.

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Die Preise für Seefracht seien unter Konjunkturexperten ein Indikator für die zu erwartende wirtschaftliche Entwicklung. Steigen die Preise, ist eine wirtschaftliche Aufhellung in Sicht, so in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dabei wäre besonders der Baltic Dry Exchange Index verlässlich am Puls der Zeit. In den letzten 6 Monaten fielen Frachtpreise um 92 Prozent und sie stagnieren seit Anfang November. Es sieht so aus, als hätte sich der Preis auf einem niedrigen Niveau eingerichtet, als hätte das Wirtschaftsdesaster seinen Tiefpunkt erreicht.

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Viele Kommentatoren schrieben heute über Vor- und Nachteile des Weltfinanzgipfels der G20-Regierungschefs, aber erst beim Weißen Haus habe ich den Text gefunden:

Declaration of the Summit on Financial Markets and the World Economy
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Nach der Wahl ist vor der Amtseinsetzung - Inauguration Day - und diese Zeit bis 20. Januar 2009 wird mit einer eigenen Site begleitet. Detailliert wird die “Agenda” Obama / Biden z.B. der Plan für die Wirtschaftspolitik oder Energie und Umwelt. Und immer wieder die Aufforderung, Ideen mitzuteilen, sich einzubringen. Jede Stimme zählt - immer noch.

Of the People, By the People - Tell us your ideas and help us solve the biggest challenges facing our country

Die neue US-Demokratie ist ein Social Network. Und alle bringen sich ein, hoffentlich. Problematisch wird es, die interessanten Ideen im Ozean der möglichen zu finden.

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Herzlichen Glückwunsch Barack Obama, Hut ab Amerika!
Die Brötchen sind nicht billiger geworden, aber heute schmecken sie besser!

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Sehr geehrter Barack Obama,
vielen Dank für die Einladung zu Deiner Siegesfeier. Ich werde heute leider nicht nach Chicago kommen können - ausserdem habe ich auch nicht gespendet. Aber Deinen Wahlkampf verfolge ich seit Deinem ersten Video Anfang 2007. Ich glaube, Barack Obama, Du bist ein Glücksfall für die Weltpolitik. Und ich drücke Dir für uns die Daumen.

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Zur besten US-Sendezeit buchte Barack Obama gestern landesweit bei drei großen US-Sendern einen 30-minütigen Block für eine sehenswerte Obama Dauerinformationssendung: American Stories, American Solutions

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Die Anhörung hatte einen brisanten Titel “The Role of Federal Regulators in the Financial Crisis”, 23.10.08. Geladen waren Alan Greenspan, former Chairman, Federal Reserve, John Snow, former Secretary of the Treasury, Christopher Cox, Chairman, Securities and Exchange Commission.

Greenspan eröffnet sein Statement mit der drastischen Aussage “We are in the midst of a once-in-a century credit tsunami.” Die New York Times fasst die Anhörung zusammen “Greenspan, Snow and Cox on the Hill”. Die schriftliche Aussage von Greenspan und das Video des Hearings sind online.

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Das Wort bewirkt viel, das Leiden viel mehr. Globale Veränderungen ergeben sich nur als Antwort auf globale Betroffenheit. Troja hin oder her: Kassandra warnte zu recht, aber sie hatte zu wenig Zuhörer. Kassandra ist und bleibt eine Spielverderberin. Der Bericht des Club of Rome schob 1972 die Umweltbewegung in Deutschland an. Ideen, Gedanken wurden diskutiert und reflektiert, reichten aber nicht für den ökologischen Neustart; Tschernobyl war 1986 eine Nuklearkatastrophe von kontinentaler Dimension, aber bewirkte nicht das weltweite Ende der Kernkraftwerke. Erst weltweiter kalter Angstschweiß und erlebtes Desaster eröffnen die Chancen, dass Leitplanken definiert, Handlungsspielräume weltweit verändert werden.
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Apple Inc. hat heute in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, patentiert den Einsatz von automatisierbaren Assistenten für die Interaktion von Mensch und Computer. Veröffentlich auf der “only official Website of the United States Patent and Trademark Office (USPTO)” als United States Patent, 7,441,250, October 21, 2008

Das ist ja wohl ein Scherz! Wer hat´s erfunden?
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aus SPON…

Während Politiker in Europa und Amerika Rettungspakete für den Finanzsektor schnüren, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, stellen manche Banker schnell noch ihre eigenen und großzügigen Notfallpläne auf. Wie die britische Tageszeitung “The Guardian” recherchiert hat, verteilen alleine die Geldhäuser an der Wall Street noch einmal 70 Milliarden Dollar an ihr Spitzenpersonal, das meiste davon in diskreten zusätzlichen Bonuszahlungen.

Der dramatische Rückgang der Unternehmenswerte bei gleichzeitigen Milliardenbonuszahlungen produziert dabei verrückte Szenarien wie diese:
In der vergangenen Woche war der Kurs von Morgan Stanley so weit abgestürzt, dass im Topf für die Managergehälter und Prämien mit 10,7 Milliarden Dollar genügend Geld war, um die Bank komplett zu kaufen. Ähnlich interessant waren die Zahlenspielereien, die sich bei der Citigroup ergaben: Dort werden, trotz des Gewinneinbruchs, in diesem Jahr vier Prozent mehr für Gehälter und Boni ausgezahlt als im Vorjahr - insgesamt 25,9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig hat die Bank im Rahmen des Finanzrettungsplans 25-Milliarden Dollar als Investition aus Washington akzeptiert.

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Erfolg für Financepeace: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ist nachvollziehbar und erfrischend explizit, 13.10.08:

“Diese Manager sollten pro Jahr nicht mehr als 500.000 Euro bekommen und keine Boni und keine Abfindungen - in der Zeit, keine Dividendenauschüttungen.”

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