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Gerade lese ich nebenan bei Andreas Eliza hat sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und heisst jetzt George. Abgesehen davon, dass George ein debil grinsender, kahlköpfiger Avatar ist, scheint sich nicht wirklich viel getan zu haben. Schon nach drei, vier gewechselten Sätzen stellt sich die bekannte Langeweile ein. Maschinen haben einfach nichts zu erzählen. Im Gegensatz zu wirklichen Menschen.”

Ich bin mir da nicht so sicher dass George ein Avatar ist. Der gute George verschreibt sich gerne mal und korrigiert sich dann meistens schnell - manchmal auch nicht… Das ist etwas unheimlich. Entweder das ist ein echt guter Chatterbot oder ein Fake.

Mein Gespräch mit dem “Avatar” war jedenfalls unterhaltsam und irgentwie mystisch. Hier ist das Gesprächs-Protokoll:

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dropping knowledge - Mit Fragen die Welt verändern?

Ein interessantes Projekt als Anregung zum Nachdenken über die Welt oder verschärftes Gutmenschentum mit zeitgeistigem Event-Charakter?

Die Ziele von dropping knowledge sind ambitioniert: Die Initiative will einen globalen Dialog initiieren, im Zuge dessen die wichtigsten Themen, Fragen und Probleme unserer Zeit diskutiert und mögliche Lösungen generiert werden sollen.

Das Konzept:
Am Samstag, 09.September 2006 beantworten auf dem Bebelplatz in Berlin am „Table of free voices“ 112 internationale „alternative Denker“ aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Politik in jeweils 3 Minuten simultan 100 essentielle Fragen. Darunter Namen wie Roland Berger, Bianca Jagger, Wim Wenders und Jonathan Meese. Die Fragen wurden zuvor aus tausenden von eingereichten Fragen ausgewählt. Moderieren werden den “Table of free voices” die nigerianische Menschenrechtsaktivistin Hafsat Abiola und der US-Schauspieler Willem Dafoe.

Jeder Sprecher wird bei der Beantwortung der Fragen von einer Videokamera aufgenommen. Die so entstehenden 11.200 Videoclips werden transkribiert und übersetzt und als Text und Videomaterial auf einer Internetplattform bereitgestellt. Diese kollektive Wissens- und Kommunikationsplattform wird vom DFKI gehostet. Hier sollen betroffene Menschen und Experten, Stiftungen und Institutionen, Unternehmen und NGOs (non-governmental organizations) Fragen stellen und über thematische und geografische Grenzen hinweg miteinander in Kontakt treten können.

„Kern ist die Vernetzung schon im Internet vorhandener Wissensquellen mit dem am 09. September erstellten Videos der 112 mal 100 Antworten“, so Prof. Hans Uszkoreit vom DFKI anlässlich der dk-Pressekonferenz am 07.09.06.

Finanziert wird das Projekt zu einem großen Teil von der Allianz Group.

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Gerade komme ich aus Berlin von der IFA mit ihren vielen DampfplaudereienTM nach Hause, da finde ich ein Päckchen von JPC, dem Jazz-Dealer meines Vertrauens. FlucksADW mache ich es auf und erinnere mich an meine hastige CD-Bestellung kurz vor der Abreise vor neun Tagen. Randy Crawford und Joe Sample: “Feeling Good”.

Diese “Platte” möchte ich warm empfehlen. Feinster Souljazz mit einigen relaxten Barjazz-Nummern. Die besorgte, aber tröstlich-warme Stimme von Randy Crawford und feinster Jazz von Joe Sample (Piano, ehemals “Jazz Crusaders”), dem Drummer Steve Gadd dem Bassisten Christian McBride und einigen anderen mehr - herrlich!

Hör ma rein!

oder hier

Anwendungsszenario: Wenn Du gerade von der IFA nach einer Woche zwischen Soundlogos, HDTV, DMB, Flachbildfernseher, DVB-H, TripplePlay und permanent umgeben von den erigierten Großhirnen der “Digital Bohème” nach Hause kommst, in Zimmerlautstärke mit geschlossenen Augen ALLEINE hören.

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Jetzt weiß ich endlich warum Ray Charles immer mit dem Kopf wackelte und warum ich als 17jähriger “Wish you were here” (über Kopfhörer) immer IN meinem Kopf hörte.

Toller letzter Podcast aus der Reihe “Spreeblick@IFA” von Johnny Häusler (Spreeblick) und Reinhard Karger (DFKI, Steamtalks) im Gespräch mit dem “Erfinder” von mp3 Prof. Karlheinz Brandenburg (Fraunhofer IIS).

via Spreeblick

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Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz beteiligt sich an der IFA 2006 in Berlin. In Halle 05.3 Stand 10 stellt das DFKI vom 01. bis 06. September im Rahmen des Technisch-Wissenschaftlichen Forums (TWF) (Programm als PDF) aktuelle Forschungsergebnisse vor.

Am Stand ist u.a. das deutsch-amerikanische Projekt Dropping Knowledge als einer der Gäste vertreten.

Im Talk im TWF werden DFKI-Wissenschaftler ihre Projekte näher vorstellen und Fragen beantworten. Reinhard Karger (SteamTalks) , Leiter der Unternehmenskommunikation des DFKI, diskutiert in der Talkrunde “SteamTalks” mit Experten, Spezialisten und Dilettanten über Universal Mashup, Web 2.0 und Social Software.

Johnny Haeusler, Kreativdirektor des mit dem Grimme Online Award Spezial ausgezeichneten Weblogs Spreeblick, wird täglich von der IFA einen Podcast produzieren und am Stand des DFKI für Fragen zur Verfügung stehen.

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Notfall auf der IFA!

Wir Aussteller auf der IFA in Berlin haben ja eine Art Backstage-Office mit Catering (belegte Brötchen, AFG, Obst, Lollis, WLAN und nette Praktikantinnen). Alleine der lauwarme Filterkaffee ist kein Trost. Auf Hönden und Füßen schleppte ich mich also in ein Treppenhaus und robbte Richtung Halle 25. Da hatte ich eine Fata Morgana. Vor mir im Foyer hatte ich die Halluzination einer 2-gruppigen “Wega Orion 2″ und ein bekannter Duft stieg mir in die Nase. Die Rettung!

Die “Espresso-Ambulanz” rettete mir den Tag.

Nachtrag: Die Notrufnummer habe ich mir grade auf den linken Handrücken tätowieren lassen…

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Der erste Tag des Kaffees soll eine Hommage an die braune Bohne sein. An diesem Tag werden in ganz Deutschland durch viele Aktionen und Events verschiedene Facetten des Kaffees erlebbar. “Lifestyle meets Geselligkeit” Kaffeeliebhaber und -interessierte können sich informieren und Kaffee zelebrieren.

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Kein Lebensmittel enthält so viele Duft- und Aromastoffe wie der Kaffee. Dieser Film erzählt, wie der Kaffee populär wurde und wie er produziert wird. Tauchen Sie ein… in die faszinierende Welt der Bohne mit all ihren Geheimnissen.

Video: Deutscher Kaffee Verband e.V.

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Kaffeetipps für alle (Haushalts-)Lagen

von Frag-Mutti.de
via espresso international

Kaffee und Espresso schmecken – richtig zubereitet – nicht nur herrlich, sondern können auch noch wahre Retter bei kleinen Problemen im Haushalt sein:

Salzränder auf Schuhen mit Kaffee entfernen
Lederschuhe mit kaltem Kaffee einreiben, und die Ränder sind für Wochen oder sogar Monate weg. Ob der Kaffee dafür gekocht sein muss, konnten wir leider nicht rausfinden…

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Abenteuer einer künstlichen Frau

Ellery Pierce hat kein Glück mit der Frauenwelt. Keine Verbindung zu einer echten Frau geht über eine bloß flüchtige Beziehung hinaus. Da er von Berufswegen mit der Technik der künstlichen Intelligenz vertraut ist, baut er sich in seiner Freizeit eine animatronische Frau, die voll und ganz seinen Idealen entspricht. Jedes Detail, wie ihre Haare und ihre Augen und auch die Farbe ihrer Haut, sind von ihm mit viel Liebe ausgewählt worden.

via literature.de

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(Foto: Ulrich Hansen, GFDL)

“Marvin Minsky, AI’s senior spokesperson, surely exagerated when he, as he did a short time ago, called AI ‘brain dead’. But then he knows a lot about brains, especially the artificial kinds.”

Joseph Weizenbaum über Marvin Minsky gegenüber Heise.

via Glück auf!

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Vielleicht war es ja so…

Der italienische Trainer Lippi gibt vor dem Spiel die Parole aus: “Schaut mal Jungs, dass Ihr Henry und Zidane, als den beiden gefährlichsten Spielern der Franzosen, gleich auf die Füße steigt und Ihnen von Anfang an den Schneid abkauft! Entweder sie lassen sich provozieren und sehen rot oder sie werden so schwer gefoult dass sie nicht weiterspielen können”.

So geht’s Business, mit Sport hat das schon lange nicht mehr so viel zu tun.

Henry wird ganz früh sehr hart gefoult. Er und Zidane werden die ganze Zeit über verbal provoziert und mit Ellbogen und versteckten kleinen Tätlichkeiten bearbeitet. Darüber hinaus ist Zidane frustriert, etwa weil sein Trainer “die Blauen” während des gesamten Turniers mit stumpfen Waffen kämpfen lässt, indem er partout keinen zweiten Stürmer einsetzt. Zidane ist frustriert, weil er feststellt, dass er nur noch mit allergrößtem Kraftaufwand mit den jüngeren Spielern mithalten kann. Er ist frustriert, weil die Italiener so stark gegenhalten. Und dann bei der schwülen Hitze diese permanenten versteckten Nicklichkeiten, wie sie nur ein Italiener drauf hat. Da kommt dieser schmerzhafte Brustwarzenzwirbler und Zidane denkt sich: “jetzt reichts! Ich war Weltfußballer, ich bin Multimillionär, Champions League-Sieger, Fußballweltmeister, italienischer Meister… - und ich trete morgen sowieso zurück. Da! nimm das! und leckt mich alle am Arsch! Mir reichts!

Vielleicht war es ja so…

P.S. Ich jedenfalls hatte beim Zuschauen jede Menge Spaß! Zusammen mit zwei Freunden habe ich das Endspiel beim Italiener gekuckt. Rechts von uns saß eine italienische Großfamilie (mit mehreren Söhnen im schlagkräftigen Alter und zwei! Megaphonen für gelegentliche anfeuernde Durchsagen in Flughafenlautstärke), die aber 5 Kilometer weiter in Frankreich lebt. Gleich zu Anfang gab es Tumulte, als ein griechischer Stammgast zusammen mit seinen deutschen Freunden nicht müde wurde “Allez, les bleus!” zu rufen.
Gott sei Dank ging der Patron sofort resolut dazwischen. Als dann später, nachdem sich alle ein wenig beruhigt hatten, die Italiener auf französich (”a gauche!” “a droite!” “allez” etc.) in einem italienischen Restaurant in Deutschland (mit argentinischem Patron) ihre Jungs anfeuerten, musste ich doch ein wenig schmunzeln…

Die Italiener sind Weltmeister. Herzlichen Glückwunsch, Italien!

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“Wir Blogger sind zwischen 24 und 37 Jahre alt, wählen grün, haben kein Haus, kein Boot, oft kein Auto, dafür jede Menge Kreativität. Wir lieben Deutschland. Wir hassen Deutschland. Wir haben ein chronisches “leises Unbehagen in der Magengrube”. Unsere Kinder leben bei den Müttern, wir haben aufgehört zu rauchen, bzw. bemühen uns gerade darum. Die Kuckucksuhr an der Wand in unserem Bad ist ironisch gemeint und Apple ist gut; Microsoft ist schlecht.”

Ich bin nicht so und darf mich daher auch nicht Blogger nennen… und das ist auch gut so!

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Mardi Gras.BB - eine absolut geile und schräge Combo. Nachdem ich diese Truppe mehrmals, z.B. beim Jazz-Festival St. Ingbert oder im Vorprogramm von Candy Dulfer live sehen und hören konnte, bin ich begeisteter Fan geworden.

In der klassischen 11-köpfigen New-Orleans-Brass-Band-Besetzung (Bass-Drum, Snare, Sousaphon, zwei Trompeten, zwei Posaunen, drei Saxophone, Gitarre und Vocals) erlangte sie Mitte der 90er mit ihrem schweißtreibenden Sound lokale Berühmtheit. Das erste Studioalbum “Big Brass Bed” enthielt nur Coverversionen. Ihr zweites Studioalbum enthielt schon viele Eigenkompositionen, die mehrheitlich der Sänger und Gitarrist Jochen “Doc” Wenz schreibt. Der gelernte Mediziner hat auf der Bühne eine hochintensive Ausstrahlung, die mit rauchiger Stimme vorgetragenen Songs sind spirituell. Die zweite Säule von Mardi Gras.BB ist der Sousaphonist Reverend Krug, der den Groove macht.

Hör ma rein!

oder hier

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Ganz schön gruselig. Da haben sie nach dem Robocup in Bremen (Rescue-Robotik) beim Aufräumen doch glatt eine Hand in den Müll geworfen, die noch nicht ganz tot war.

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