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	<title>Kommentare zu: Faire Verschmutzung</title>
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	<description>Digitale Bourgeoisie</description>
	<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 01:41:15 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.steamtalks.de/2007/11/01/faire-verschmutzung/#comment-31665</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 01:53:20 +0000</pubDate>
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		<description>Das durch die verschiedenen Alltagsprodukte verbrauchte, sog "virtuelle" Wasser (das natürlich real ist, irgendwo auf der Welt) beläuft sich schon auf über 4000 Liter Pro Tag. Da kommen nochmal etwa 1000 Liter für die Energieversorgung drauf.

Insofern ist der eigentliche Trinkwasserverbrauch gar nicht das Problem, sondern die wasserintensive (Land-)Wirtschaft weltweit. Nach einer Rechnung könnte eine weltweit nachhaltige Wasserwirtschaft nur viereinhalb Milliarden Menschen ernähren. 

Das liegt z.B. an den ganzen Bewässerungsflächen, die mit fossilen oder nur langsam erneuerbarem Wasser werden. Im Moment leben wir von der Substanz, wassermäßig. Die langfristig erneuerbar zur Verfügung stehende Wassermenge reicht für unseren Nahrungsbedarf nicht aus.

Das wird sehr schnell sehr deutlich werden, wenn die Gletscher in Südamerika erstmal futsch sind</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das durch die verschiedenen Alltagsprodukte verbrauchte, sog &#8220;virtuelle&#8221; Wasser (das natürlich real ist, irgendwo auf der Welt) beläuft sich schon auf über 4000 Liter Pro Tag. Da kommen nochmal etwa 1000 Liter für die Energieversorgung drauf.</p>
<p>Insofern ist der eigentliche Trinkwasserverbrauch gar nicht das Problem, sondern die wasserintensive (Land-)Wirtschaft weltweit. Nach einer Rechnung könnte eine weltweit nachhaltige Wasserwirtschaft nur viereinhalb Milliarden Menschen ernähren. </p>
<p>Das liegt z.B. an den ganzen Bewässerungsflächen, die mit fossilen oder nur langsam erneuerbarem Wasser werden. Im Moment leben wir von der Substanz, wassermäßig. Die langfristig erneuerbar zur Verfügung stehende Wassermenge reicht für unseren Nahrungsbedarf nicht aus.</p>
<p>Das wird sehr schnell sehr deutlich werden, wenn die Gletscher in Südamerika erstmal futsch sind</p>
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		<title>Von: Reinhard Karger</title>
		<link>http://www.steamtalks.de/2007/11/01/faire-verschmutzung/#comment-31513</link>
		<dc:creator>Reinhard Karger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 16:53:36 +0000</pubDate>
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		<description>@Fischer: Merkels Weltformel gilt analog natürlich für jede Form der Umwelt-Inanspruchnahme.

Wenn die Antworten von der Größenordnung her bekannt sind, ich kenne sie nicht, weiss nur, dass wir und jeder von uns auf Kosten der anderen morgens mit bestem Wasser duschen. Wie viel Trinkwasser etc. könnte jeder verbrauchen, ohne den Planeten zu sehr zu belasten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Fischer: Merkels Weltformel gilt analog natürlich für jede Form der Umwelt-Inanspruchnahme.</p>
<p>Wenn die Antworten von der Größenordnung her bekannt sind, ich kenne sie nicht, weiss nur, dass wir und jeder von uns auf Kosten der anderen morgens mit bestem Wasser duschen. Wie viel Trinkwasser etc. könnte jeder verbrauchen, ohne den Planeten zu sehr zu belasten?</p>
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		<title>Von: Fischer</title>
		<link>http://www.steamtalks.de/2007/11/01/faire-verschmutzung/#comment-31468</link>
		<dc:creator>Fischer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Nov 2007 20:31:28 +0000</pubDate>
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		<description>* Die Wissenschaft ist gefordert. Die Frage lautet: Wieviel CO2-Emission verträgt die Erde, damit ein Klima so erhalten bleibt, dass menschliches Leben auf dem Planeten angemessen möglich ist?*
Das ist nur eine der wesentlichen Fragen, die anderen funktionieren nach dem gleichen Muster: Wieviel Wasserverbrauch, wieviel Landwirtschaft, wieviele Schadstoffe etc. verträgt die Erde...

Die Antworten sind zumindest von der Größenordnung her längst bekannt. Es ist auch nicht weiter schwer, sich die entsprechenden Daten selbst zusammenzustellen, wenn man an Scifinder und ne gute Uni-Bibliothek rankommt.

An das Gesamtbild traut sich nur niemand ran, weil keiner die direkten Schlussfolgerungen mit seinem Namen verknüpft haben möchte. Würde ich auch nicht wollen.

Deswegen tun alle so, als könnte man die Probleme alle separat und schön nacheinander behandeln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>* Die Wissenschaft ist gefordert. Die Frage lautet: Wieviel CO2-Emission verträgt die Erde, damit ein Klima so erhalten bleibt, dass menschliches Leben auf dem Planeten angemessen möglich ist?*<br />
Das ist nur eine der wesentlichen Fragen, die anderen funktionieren nach dem gleichen Muster: Wieviel Wasserverbrauch, wieviel Landwirtschaft, wieviele Schadstoffe etc. verträgt die Erde&#8230;</p>
<p>Die Antworten sind zumindest von der Größenordnung her längst bekannt. Es ist auch nicht weiter schwer, sich die entsprechenden Daten selbst zusammenzustellen, wenn man an Scifinder und ne gute Uni-Bibliothek rankommt.</p>
<p>An das Gesamtbild traut sich nur niemand ran, weil keiner die direkten Schlussfolgerungen mit seinem Namen verknüpft haben möchte. Würde ich auch nicht wollen.</p>
<p>Deswegen tun alle so, als könnte man die Probleme alle separat und schön nacheinander behandeln.</p>
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