Archiv für Dezember 2006

Auch dieses Jahr habe ich einige Konzerte im Rahmen des Jazz-Festivals “jazz-transfer” besucht, das jährlich vom Jazz-Syndikat Saarbrücken -dessen aufrechtes Mitglied ich seit einigen Jahren bin- ausgerichtet wird.

Besonders beeindruckt war ich von Peter Bolte, Altsaxophonist aus Hamburg und Mitglied der NDR Big Band mit seinem Quartett (Peter Bolte - Altsaxophon, Achim Kaufmann - Klavier, Paul Imm - Bass, Alan Jones - Schlagzeug). Das intensive und teilweise sehr technische Programm bot eine Mischung aus Freejazz bis hin zu soften Balladen.

Vom Konzert der Truppe (Dirik Schilgen - Schlagzeug, Markus Bodenseh - Bass, Wolf Mayer - Piano, Matthias Dörsam - Sax und Flöte, Thomas Siffling - Trompete und Flügelhorn, Cristiane Gavazoni - Perkussion) um den Heidelberger Schlagzeuger Dirik Schilgen war ich gar so begeistert, dass ich noch vor Ort im “Malzeit” seine CD “Jazz Grooves” gekauft habe (lief immerhin heute im Auto, als ich Andreas mitgenommen habe, ohne dass der sich beschwert hat :-). Hör ma hier und hier.

Das Jan Kamp Sextett habe ich mit einem interessanten Hard Bop Programm mit Stücken von u.a. Jazz Messengers, Thelonious Monk oder Bobby Timmons und eigenen Kompositionen im Bistro in der Congresshalle gesehen und gehört. Besonders angetan war ich von den genialen Arrangements! Bei Jan habe ich allerdings den Verdacht, dass er dieses Sextett nur deshalb gegründet hat, um endlich -jetzt als Bandleader- nicht mehr wegen seines lauten und brutalen Posaunenspiels gerügt zu werden, wie das Christoph Mudrich, Claus Fischer, Wolfgang Dalheimer und Frank Nimsgern früher immer getan haben ;-)

Super war, für mich als Fan der B3, auch das Konzert von HammondEx mit Matthias Ernst (Hammond B3), Ivo Müller (Gitarre) und Hendrik Schneider (Drums). Unwillkürlich dachte ich an Hans Schmitt, Larry Goldings und Will Boulware. Hör ma hier und hier und hier!

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und am Anfang auch.

Das einsame Highlight und der eigentliche Hauptdarsteller ist der Scheibenwischer! Gedreht on Location in Luxemburg, 4.12.2006; auf der Fahrt von Brüssel nach Saarbrücken.

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Seit einiger Zeit gibt es die Jamba Generation, die Generation Praktikum, Golf, X, Generation 50 plus und ich kann mich da gar nicht wiederfinden. Und deshalb erfindet Steamtalks jetzt und heute und also ist es existent:

Generation 50 minus

Die Generation 50 minus ist die Gruppe “jünger als 50″ und also auch offen für Teenager, Twens, Thirtysomething, die digitale Bohème, Mitglieder von Xing. Die erste Zielgruppe natürlich sind die frischen 45ger, die gerade Eltern geworden sind oder vielleicht schon Enkel haben, die vielleicht noch studieren und erwachsen werden wollen oder gerne Überstunden machen und Steuern zahlen - und darunter nicht leiden.

UPDATE: Sorry, gerade habe ich gesucht nach: “generation 50 minus” und - Google hat 2 Hits geliefert, die zwar beide nicht mehr wirklich funktionieren, aber immerhin habe ich nun auch noch eine Definition: “Generation 50 minus (25 – 49 Jahre).” Und ausserdem konnte ich lesen: “Der Trend bei dieser Zielgruppe spiegelt sich in. kürzeren Aufenthalten wider.” Das sind ja Aussichten! Es ist eben nicht leicht, ein neues Generationen-Irgendwas zu erfinden. Beim nächsten Mal gebe ich mir mehr Mühe.

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Zuerst habe ich “JazzPolizei” kennen gelernt als eine Kategorie bei Steamtalks. Aber dann noch einmal gesucht und Jazzpolizei gefunden, Jazz Police und Jazz Politie. Woher kommt eigentlich die Affinität von “Jazz” und “Polizei”?

Eine “Pop Polizei” gibt es nicht, keine “Volksmusik Polizei”, nicht die “Klassik Polizei” oder “Reggae Polizei”, “Walzer Polizei”.

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Die letzte Partie ist vorbei; das Spiel ist aus. Deep Fritz gewinnt das Match; Kramnik verliert.

Das Besondere: Kramnik konnte nicht eine Partie gewinnen: 2 : 4 ist ein sehr klares Ergebnis. Kramnik verlor zwei Partien; vier waren Remis.

Remis schon, aber wie lange noch…

Die zweite Partie wird Geschichte schreiben, wird noch oft Beispiel sein für einen menschlich-allzu-menschlichen Fehler, für eine Schach-Katastrophe. Für alle Nicht-Weltmeister unter den Schachfreunden war es natürlich eine sehr tröstliche - auf diesem Niveau allerdings - neue Einsicht: Elo schützt vor Irrtum nicht.

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Nachdem ich seit Jahren mit zwei Bildschirmen auskommen musste, habe ich heute mein Arena multi-screen display-system installiert.

Als nächstes plane ich vor meinem Fenster eine Videowand aus 12 steglosen 42″ Plasma Displays, auf die ich das Bild einer Livecam gebe, die ich wahlweise in Oberammergau oder im Mittelalter aufstelle.

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