Christian McBride - “gettin’ to it

Feinster Gebrauchsjazz mit bester Klangqualtät. Christian McBride, der 2005 zum Kodirektor des Jazz Museum in Harlem” ernannt worden ist, hat hier mit Roy Hargrove (trumpet), Joshua Redman (sax), Ray Brown (bass), Steve Turre (trombone), Lewis Nash (drums), Cyrus Chestnut (piano) etc. einige Meister zusammengetrommelt, um in alter Verve-Manier eine frische, moderat komplexe und gute Laune erzeugende Musik zu machen.

Anwendungsszenario: Einfach bei der Steuererklärung mitlaufen lassen, dann geht dir der Sonderausgaben-Pauschalbetrag am Arsch vorbei…

Hör ma rein!

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11 Antworten zu “Verve at its best”
  1. b@ss sagt:

    Oha! Ja! Guter BassMann. Man kann eigentlich alles blind kaufen, was Her McBride tieftönend mitgestaltet hat!

  2. Fred sagt:

    Roy Hargrove ist auch ein super Musiker. Die CD werd ich mir auch auf alle Fälle mal anhören. Vielen Dank für den Gebrauchsjazz :)

  3. Dirk sagt:

    Gebrauchsjazz klingt so nach Zwangsmusikberieselung im Supermarkt oder in der Hotellobby und im Fahrstuhl.

  4. Chrisfried sagt:

    Ich bin ja für Zwangsberieselung; dann gäbe es vielleicht noch Hoffnung für den Musikgeschmack der Masse…

    Nein, ich meine mit Gebrauchsjazz Musik, die man durchaus auch im Hintergrund (z.B. bei der Steuererklärung, siehe “Anwendungsszenario”) hören kann; im Gegensatz zu Jazz, den man ob seiner Komplexität “aktiv” hören muss.

    Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn z.B. Christian McBride im Radio, im Supermarkt und in der Hotellobby etc. laufen würde. In die Kategorie “Easy Listening” würde ich diese Musik allerdings nicht einordnen.

  5. Dirk sagt:

    Also ich kann mittlerweile auch ganz gut z.B. Alice Coltrane als Hintergrundmusik hören. Das ist alles eine Frage des Trainings.
    Und im Supermarkt oder der Hotellobby möchte ich am liebsten gar keine Musik hören und wenn, dann bitte keine ansonsten qualitativ hochwertige Musik, da ich finde, das entwertet die Musik. Aber wie gesagt, am liebsten sind mir öffentliche Orte ohne Musikberieselung.
    Radio höre ich seit über anderthalb Jahrzehnten nicht mehr. Irgendwann Ende der 80er/Anfang der 90er gab’s kaum noch Sendungen für meinen Musikgeschmack und Moderatoren, die immer nur gut gelaunt Verbalmüll von sich gaben, nervten mich. Die Folge war dann, daß ich mir eine umfangreiche Musiksammlung zulegte und Radio mithin eh überflüssig war. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden.

  6. Chrisfried sagt:

    Ich stimme dir da völlig zu. Am besten keine Musik in Geschäften etc. Aber es scheint, dass heutzutage aus verkaufspsychologischen Gründen immer und überall irgentwelche Musik laufen muss. Wenn das so ist, sollte man doch lieber etwas Anspruchsvolles hören “müssen” als dieser Chart-Akustik-Müll.

    Spricht man mit Radio- und Fernsehleuten, hört man immer das Argument, man bediene mit der Musikauswahl nur den Geschmack und die Nachfrage der Leute. Ich denke, das ist eine Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt. Wenn ich den Leuten immer nur Müll vorsetze, muss ich mich nicht wundern, wenn auch nur noch Müll verlangt und konsumiert wird. Meiner Meinung nach haben zumindest die Öffentlich-Rechtlichen einen gewissen Auftrag, dafür zu sorgen, dass zumindest ein gewisses Angebot vorgehalten wird an nicht ganz so tumber Unterhaltung - einen Kulturauftrag eben. Dass bei den privaten nur der Mammon zählt, ist eh klar.

    Insofern bin ich für Zwangsberieselung mit mehr Niveau, sei es bei Fernsehen, Radio oder andern Medien, damit unsere Gesellschaft nicht zu einer hirnlosen, amoralischen Spaß- und Party-Gesellschaft wird.

    Ich gehöre ja einer Generation an, für die das Wort “Feiern” noch einen Akkusativ nach sich zog.

  7. Nervous Wreck sagt:

    “Ich gehöre ja einer Generation an, für die das Wort “Feiern” noch einen Akkusativ nach sich zog.”

    LOL, super, den kannte ich noch nicht!

    Hatte schon schummrige Gefühle - als Nicht-Ur-Saarländer -, weil ich, als allmorgendlich Kuchen gegessen wurde und mit Sekt angestoßen wurde, immer in die Runde fragte: Was feiern wir? - und die Frage nicht verstanden wurde.

  8. Kohén sagt:

    Auf der CD gefällt mir Nr. 6 besonders. Läuft bei mir zum Espresso auf “repeat”, wenn die frühe Sonne mit dem Schnee blendet - Farben! Neulich auch zufällig im Auto eines Freundes gehört - wie schnell sich solche Tipps rumsprechen? Naja, es roch auch nach Kaffee. In dem Wagen.

  9. Chrisfried sagt:

    Gut wenn die guten Freunde einen guten Geschmack haben…

  10. SteamTalks » Blog Archive » Pflaster Souljazz sagt:

    […] Diese “Platte” möchte ich warm empfehlen. Feinster Souljazz mit einigen relaxten Barjazz-Nummern. Die besorgte, aber tröstlich-warme Stimme von Randy Crawford und feinster Jazz von Joe Sample (Piano, ehemals “Jazz Crusaders”), dem Drummer Steve Gadd dem Bassisten Christian McBride und einigen anderen mehr - herrlich! […]

  11. adidas nmd sagt:

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